2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 1.400 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 23 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

21.12. – Da! Seht! – Was für ein Tag!

Heute ist THOMASTAG.

Das freut nicht nur alle Thomase sondern auch Autoren wie mich. Was kann man über diesen Tag Lustiges schreiben? Viel. Beginnen wir aber mit dem profanen Bezug zum Thomas.

In der evangelischen und anglikanischen Kirche (seit 1970 jedoch nicht mehr in der römisch-katholischen Kirche) der wird heute dem Apostel Thomas gedacht. Das hätte jeder auch ohne in Wikipedia nachzuschauen erraten können. Auch Thomas war ein Zweifler, der nur glauben konnte, was er mit eigenen Augen sah und schließlich auch anfassen durfte.

Und weil das Folgende auch unglaublich klingt, habe ich es für Euch aufgeschrieben, damit Ihr es hier sehen und anfassen könnt.

SONNENWENDE!

Gleichzeitig ist ja hier auf der Nordhalbkugel Wintersonnenwende. Das bedeutet, dass es sich um die längste Nacht des Jahres handelt und von nun an die Tage wieder länger werden. Je nördlicher man wohnt, desto stärker macht sich das bemerkbar. Selbstverständlich haftet einem solchen Ereignis auch etwas Mystisches an. Und damit wird es lustig.

THOMAS-NACHT bedeutet DURCHSPINNEN!

Die kommende Nacht wird Thomasnacht genannt. In Thüringen und Böhmen heißt sie Durchspinn-Nacht oder Durchsitz-Nacht. Hier im Schwarzwald gibt es einen Namen für den nächsten Morgen. Man nennt ihn Kotzmorgen. Das lässt tief blicken und mahnt davor, die längste Nacht durchzumachen. Womit auch immer!

TOLLE ZUKUNFTSAUSSICHTEN DURCH VOLLPFOSTENZÄHLEN

Andernorts glaubt man, in dieser Nacht die Zukunft voraussehen zu können. Kärtner Jungbauern führten deshalb früher das sogenannte Zaunstecken-Zählen durch. Man dachte sich eine Zahl aus und zählte anschließend rechts von der Zauntür die Zaunpfähle ab. So wie der abgezählte Zaunpfahl sollte dann die Zukünftige aussehen. Frisch und glatt oder alt und morsch.

018
zähle bis 37

Vollpfosten, diese Bauernburschen!  Deren Mädels hatten da viel bessere Methoden:

Wenn früher eine nackte Frau auf einem Schemel vor ihrem Bett stehend „Betschemel i tritt di, heiliger Thomas i bitt di, lass mi sehn den Herzallerliebsten mein, in dieser heiligen Nacht!“ sagte, so konnte sie nach altbayrischem Volksglauben in der Thomasnacht ihren künftigen Ehemann sehen. Gleichzeitig hoffte sie bestimmt inständig, dass er sie in dieser Haltung nicht sehen konnte.

ARME SCHWEINE!

Nach alter bäuerlicher Tradition sterben heute die Schweine, welche speziell für den Weihnachtsbraten gemästet wurden. Die sogenannten Mettensäue.

WELTTAG DES ORGASMUS – gleich drei Mal!

Laut der Global Orgasm for Peace-Initiative ist die Wintersonnenwende ein idealer Zeitpunkt, um mit der positiven Energie möglichst vieler Orgasmen ein Zeichen für den Weltfrieden zu setzen. Nur einmal im Jahr? Nein! Recherchiert man im Internet zum Thema Tag bzw. Welttag des Orgasmus, so finden sich neben dem  Termin zur Wintersonnenwende noch zwei andere Daten: Einerseits der 31. Juli, der erstmalig 2008 in Großbritannien zum National Orgazm Day ausgerufen und inoffiziell  der 9. Mai. Das ist gleichzeitig auch der Tag der verlorenen Socke. Diese Duplizität von Ereignissen ist bestimmt ein Fest für alle Mystiker.

Fakten und Zahlen zum Orgasmus
Der stöhnste Tag des Jahres / Am 21. Dezember ist der Welttag des Orgasmus / Weiterer Text über ots und http://www.presseportal.de/nr/114522 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/FUN FACTORY GmbH/Statista“

 

UND  ZU GUTER LETZT:

AUSBLEIBENDER WELTUNTERGANG

Und wieder jährt sich der Tag an dem laut Mayakalender die Welt untergehen sollte. Vorausgesagt wurde der Termin 21.12.2012. Nostradamus wollte diesen Termin auch gekannt haben.  Wir gedenken daher heute allen ausgebliebenen Weltuntergängen. Damit es bei dieser schönen Tradition auch bleibt, ist für die kommenden Planungen ab sofort Berlin zuständig.

Zusammenfassung: Wir feiern heute den Thomastag, Wintersonnenwende, Durchsitzen, Durchspinnen, Vollpfostenzählnacht, Mettensauschlachten, Welttag des Orgasmus und den Tag des ausgebliebenen Weltuntergangs

Deutschlands beste Abwehrkräfte

Kommentar zum Artikel vom Dienstag, 2. Juli 2013
„GEMA erhebt Gebühren auf von der NSA aufgezeichnete Telefongespräche“ in Der Postillion 

GEZ und GEMA sind starke Abwehrkräfte unseres Landes. Ähnlich wie manche andere Geheimdienste profitieren diese davon, dass sie von ausländischen Kräften nicht wahrgenommen oder unterschätzt werden.

Ihre Halbstaatlichkeit und das Fehlen jeglicher demokratischer Kontrolle, macht sie für Dienste, die es gewohnt sind, gegen Parlamentarier zu agieren, unberechenbar.

Auslandsgeheimdienste, welche mittels Tarn-Unternehmen in der Bundesrepublik tätig werden wollen, bekommen mit den Mitteln der Gewerbeordnung den Garaus gemacht. Es helfen regional organisierte Abwehrorgane, die komplett selbstverwaltet über riesige Vermögen zur Wirtschaftsbekämpfung verfügen. Die Industrie- und Handelskammern. Good Night, Obama!

10482253_517317598413198_4479811119500580064_o© Reimund Vers

Mehr als tausend Worte

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte,
mehr als tausend Worte sagt ein Bild.
Tausend Bilder siehst Du, mal tausend Orte,
Millionen Worte also, wenn man so will.

Ein Dichter,
wer in diesen Massen die schönen Worte sehen kann.
Ein Poet,
wer es versteht, sie in das echte Licht zu passen.
Ein Lyriker,
weiß sie in Sätze zu verfassen und passt den rechten Rhythmus an.
(…indem er Sätze so lang windet, bis sich das beste Versmaß findet.)

Ein Künstler,
wer die Dreiheit eint und sich nicht schert,
wer wann was meint
in dieser Welt
und wer sich an die Arbeit macht,
wer mühsam schreibt bis in die Nacht,
bis ihm sein eignes Werk gefällt.
Egal, ob es sich reimt.

Und so werden sie, die Bilder,
vielleicht zu Poesie.
Die Bilder werden Worte.
Die Wort werden Verse
Die Verse machen Bilder
in Deiner Phantasie.

Und das, Herr Richter, ist er
das ist der große, bloße Unterschied
vom Dichter und vom Verseschmied

© Reimund Vers

Managementberatung 5-Punkte-Plan

Alberne Mitarbeiter gefährden Ihre Produktivität?
Strahlende Abteilungsleiter vergiften das Betriebsklima?

Das muss nicht sein! Denn: übertriebene Freude und unpassend gute Laune von Mitarbeitern ist lediglich Ausdruck mangelnder Information.

Folgende Maßnahmen verbessern nachhaltig Ihre Situation:

1. informieren Sie die Belegschaft zeitnah über Produktivität, Auslastung und die aktuellen Auswirkungen auf die Personalplanung

2. ermitteln Sie eine Kennziffer aus Überstunden des Abteilungsleiter , Fehltage der Belegschaft, Anzahl der Mitarbeiter mit Mindestlohn und veröffentlichen Sie jeden Montag eine „Führungskraft der Woche“ mit Foto auf einem Banner über dem Eingang.

3. erstellen Sie täglich persönliche Videobotschaften, die sie – auch an freien Tagen – per WhatsApp an alle senden.

4. überlassen Sie Ansprachen und Ehrungen auf Mitarbeiterversammlungen künftig dem Leiter der Konzernbuchhaltung (CFO).

Und denken Sie immer daran:

Freude ist bloßer Mangel an Information!

Daher hier ein letzter Tipp:
Installieren Sie doch auch zusätzlich in allen Räumen Bildschirme mit den Dauernachrichten von Ntv, N24, cbn etc.

© Reimund Vers

Verzweiflung über Lottogewinn – Armer Dichter will das Geld nicht

Ein armer Dichter aus dem südlichen Westen,
unter Dichtern gehört er zu den üblichen Besten,
gewann am Mittwoch eine Million im Lotto.
Sodann überkam ihn große Not.

Er glaubte fest: Die Armut macht mich kreativ.
Mit soviel Geld geht das wohl schief.
Das ist des Dichters Seele Tod!

Gleich wie ein Tier, so kroch sie ihm
den Rücken hoch, saß bald in seinem Nacken.
Die schiere Angst vor Schreibpapier, sie schien ihn schon zu packen.

Ein,  zwei –  nein besser drei Tafeln Schokolade,  werden sie nicht ganz verhindern,
nicht aufhalten die Schreibblockade, vielleicht ganz leicht vermindern.

Es reicht für die Hände
für einen Hilfeschrei, gekritzelt oder schnell getippt….
Doch an wen?  Und wie und wohin hin jetzt damit,
und wer liest am Ende die getipselte Kritzelei?

Vielleicht als virtuelle Flaschenpost
im Datenstrom gesendet,
liest aus des Facebooks Massenhost,
jemand, der das verwendet,
dass unser Dichter Hilfe sucht,
bevor er denn verendet.

So sitzt er da und hofft und hofft, dass sich nun jemand fände,
der sich des Dichters Geld erbarmt und es für ihn veschwände.

Was tätet Ihr? Wie gäbt ihr aus,
die eine Million Scheine?
Malt hier mal das in allen Farben aus,
ihr wisst schon , wie ich’s meine!
 

© Reimund Vers

Wie ich an´ s Dichten kam

Eigentlich, ähm,
wollte ich, ähm, nicht dichten.

Wollte eigentlich
in Ruhe denken.
Einen reinen Gedanken,
aufschreiben und verschenken.
Toll! Da war nix rein.

Kopf war voll Schranken.
Da lies ich´ s sein.

Eines Tages wollte ein Gedanke heraus.

Sicher war mir dieser neu.
Es war so sicher wie ein Amen.

Er sprach zu mir: „Nun hör mal her, Klaus…“
(So neu war der! Kannte nicht mal meinen Namen!)

Ich sagte, „Schwamm drüber, ich heiß Hans. Ich will Dich verstärken. Komm´ raus!“

„Kann nicht rüber!“, rief er
„Du hast da eine Schranke! Und Deinen Namen, Klaus,
den kann sich eh´ kein Schwanz merken!“

So beschränkt  war ich zu der Zeit.
Ungesund! Und, obwohl gekränkt,
machte ich mich an die Arbeit.

Schranken abbauen ist wie Wände einreißen:
Man geht noch mal Scheißen und spuckt in die Hände,
und macht kaputt, was einen kaputt macht.

Aber der Schutt, hab ich mir gedacht,
der muss irgendwo hin. Normal in einen Container gebracht,
was wird dann mit Gedankenschutt gemacht?

„Formal,“ sagte mir mein Trainer, „schreibt man das irgendwo hin.“
Das macht irgendwie Sinn.

So kam es dann, dass dieser Mist endlich aufgeschrieben ist.
Du liest es, Mann, und find´ st es fad.
Mich macht es frei,
und Du bist grad
ganz einerlei!

So befreit von meinen Schranken kann ich denken, was ich mag.
Und so gescheit sind die Gedanken von Stund´ an nun an jedem Tag.

Was Du hier liest ist
Mist.
Insofern
ist für mich meine klägliche Dichtung,
das, was für Dich Deine tägliche Verrichtung.

© Reimund Vers