Wenn Papis trösten

Sei ruhig traurig. Komm´ her mein Kind,
ich nehm´ Dich in den Arm.
Ich weiß, dass etwas gar nicht stimmt.
Komm´ her, ich halt Dich warm.

So´n Buntstift, der bricht oft mal ab
und Filzstifte geh´n leer.
Der Luftballon ist auch schon schlapp
und weg Dein Teddybär.
Und dass Dein Eis am Boden lag,
als Du hingefallen bist,
passiert Dir auch nicht jeden Tag
– hast Recht – ist großer Mist.

Sei ruhig traurig. Komm´ her mein Kind,
ich nehm´ Dich in den Arm.
Ich weiß, dass etwas gar nicht stimmt.
Komm´ her, ich halt Dich warm.

(Refrain)
Wenn Papis trösten, tut das ganz schön gut
Wenn Papis trösten, macht das wirklich Mut
Wenn Papis trösten, wird´s gemütlich und schön

Wenn Papis trösten, tut das ganz schön gut
Wenn Papis trösten, macht das wirklich Mut
Wenn Papis trösten, geht´s den Papis richtig gut.

Der Tag mit Dir war wunderschön
Was haben wir gelacht
Doch Kiddys müssen schlafen geh´n
Dein Bett ist schon gemacht
Gutenachtgeschichten geh´n zu Ende
und dann wird es auch mal Zeit
Der Mond wirft Schatten an die Wände
Der Morgen ist noch weit.

Sei ruhig traurig. Komm´ her mein Kind,
ich nehm´ Dich in den Arm.
Ich weiß, dass etwas gar nicht stimmt.
Komm´ her, ich halt Dich warm.

(Refrain)
Wenn Papis trösten, tut das ganz schön gut…

Die Mami hat Dich wirklich lieb,
das weiß ich ganz genau.
Und wenn Du groß bist, kleines Biest,
wirst Du auch so eine Frau.
Ich bin jetzt schon ganz stolz auf Dich
Was Du schon alles weißt
Und ich hab´Dich schrecklich lieb,
auch wenn Du mich grad beißt.

Sei ruhig traurig. Komm´ her mein Kind,
ich nehm´ Dich in den Arm.
Ich weiß, dass etwas gar nicht stimmt.
Komm´ her, ich halt Dich warm.

(Refrain)
Wenn Papis trösten, tut das ganz schön gut
Wenn Papis trösten, macht das wirklich Mut
Wenn Papis trösten, wird´s gemütlich und schön

Wenn Papis trösten, tut das ganz schön gut
Wenn Papis trösten, macht das wirklich Mut
Wenn Papis trösten, geht´s den Papis richtig gut.

© Reimund Vers

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Stell Dir vor (Imagine)

Es gibt gar keine Hölle
Denk´ da mal drüber nach
und im Himmel keine Engel
einfach nur das blaue Dach

Du und ich und alle Menschen leben doch im Hier und Jetzt

Es gibt auch keine Staaten
stell´ Dir vor, wie das ist
keinen Grund, dafür zu sterben
und auch zum Töten nicht

Und völlig ohne Religionen, lieben alle Menschen sich

Du, Du hältst mich wohl für einen Träumer,
doch ich weiß, ich bin nicht allein
Und sobald auch Du dabei bist,
wird unsere Welt nur eine sein

Es gibt auch kein Besitztum,
schwer vorstellbar, nicht wahr?
Keinen Grund für Gier und Hunger
Es ist genug für alle da

Du und ich und alle Menschen teilen sich eine Welt

Du, Du hältst mich wohl für einen Träumer,
doch ich weiß, ich bin nicht allein
und sobald auch Du dabei bist,
wird unsere Welt nur eine sein

© Reimund Vers (in Liebe und Bewunderung für John Lennon)

Du liebst meine Liebe (Song)

Du wolltest es wissen
und ich hab´s Dir gestanden,
dass ich Dich liebe
und das schon sehr lang.

Du warst fasziniert
von meinen Gefühlen
Du hast Dich verschenkt
in manch einer Nacht.

Ich glaubte zu wissen,
Du hast mich verstanden
und stand dabei selber
neben der Bahn.

Ich hab´mich geniert,
wegen all´den Gefühlen
und war tief gekränkt
von all´ Deiner Macht.

(Refrain:) 
Du sonnst Dich in Liebe,

lässt Dich gerne erwärmen.
Du lässt Dich gern lieben
und liebkosen vom Licht.
Du liebst meine Liebe,
lässt Dich gerne umschwärmen.
Du liebst meine Liebe,
doch mich liebst Du nicht,
nee,  mich liebst Du nicht.

Du bist unersättlich,
Du bist hart im Nehmen,
Du nimmst immer alles
und fackelst nicht lang.

Angenehm soll es sein,
bequem wär´zu billig.
Ein Service nach Maß,
sonst bleibt oft nur Frust.

Du hast es gern einfach
und hast doch nur Probleme.
Und im Fall eines Falles
müssen andere ran.

Ich fall´ darauf rein.
Bei Dir bin ich willig,
bei Dir geb´ich Gas
und mein Treibstoff ist Lust.

(Refrain:
Du sonnst Dich…

Ich bin auferstanden,
kam aus ganz tiefen Wassern,
aus Meeren von Tränen
und aus tiefem Grund.

Ich kann wieder fliegen,
kann alles erreichen,
kann alles erträumen,
kann wieder an Land.

Hab´alles verstanden,
kann mich wieder fassen,
kann alles ersehnen,
bin wieder gesund.

Du kannst mich nicht kriegen,
kannst mich nie mehr erweichen,
Bin längst hinter Bäumen,
bin längst bei Verstand.

Du sonnst Dich in Liebe,
lässt Dich gerne erwärmen.
Du lässt Dich gern lieben
und liebkosen vom Licht.
Du liebst meine Liebe,
lässt Dich gerne umschwärmen.
Du liebst meine Liebe,
doch mich liebst Du nicht,
nee,  mich liebst Du nicht.
Nee, mich liebst Du nicht.

© Reimund Vers

Mein Dutzend Tode

Manchmal ersaufe ich einfach nur in den Geräuschen,

oder stürze aus dem Loch in der Schale einer Waage,
stürze endlos in eine tiefe, viel tiefere Stille hinein.

Manchmal glaube ich,  mich nur zu täuschen,

oder kürzlich ist es am heller lichten Tage,
dass mich der heitere Himmel glatt erschlägt,

oder schwerste Dunkelheit bricht mir ein Bein,

oder es springt ein Reiter aus dem Mais,
schwingt sein Schwert, hackt mich in zwei Teile
und ich falle zeitgleich in zwei Richtungen,

oder ein Riese verschlingt mich, meist ohne Eile,
und tut, als würde ich eine bittere Pille für ihn sein,

oder manchmal geschieht es auf heißen Lichtungen,
dort ersticke ich an gleißendem Licht,
oder an der Wut über Hunderte erbrochener Gedanken,

ein leerer Raum erwürgt mich schlicht,
drückt mir die Luft heraus mit unsichtbaren Pranken

dann wird mein Herz mir raus gerissen
und von einem Baum gefressen,

oder  manchmal trinken zig Kamele
viel zu viel und viel zu schnell
mein Leben aus.

Und auch das hier musst Du wissen:

Manchmal verschwinde ich ganz einfach
und ganz hell – so, mit einem leisen ZING.

Dazwischen finde ich, ich lebe… grade eben.
Muss ich ja.  Für ein paar Stunden, Tage…
…Wochen, Monate, schon 5 runde Jahre
und winde mich dabei das ganzes Leben
von meiner eigenen Totentragebahre,
hinunter in den Sarg.

Doch niemand merkt,
auch nicht wer mich von Herzen mag,
und niemand stört
sich nur ein kleines Bisschen,
an meinem Leid und
nicht an meinen Schmerzen

und niemand hört
und niemand hört
mein Weinen.

© Reimund Vers

 

Sich begehren

Lass sinnliche
Berührung spüren,
lass alle Sinne
Dich verführen
und Dich
in meiner Gier nach Dir
unendlich lang
im Jetzt und Hier
vor Lust vergehen,
ja schier verzehren.
Das nennt man dann,
sich zu begehren.

© Reimund Vers

Vielleicht bin ich

Vielleicht  bin ich ein Dichter,
vielleicht  bin ich ein Denker.

Ganz gleich, denn sicher bin ich
ein Geschichten-gern-Verschenker,
ein Erzähler, Unterhalter,
ein Gedichte-schnell- Gestalter.

Bestimmt ein wenig  Komödiant
und ganz gewiss bin ich Tragöde (oder heißt es Tragödist?),
der offensichtlich  amüsant,
doch hoffentlich nicht blöd ist.

© Reimund Vers

Ich verklag Dich (Song)

Dann, dann, dann
dann, dann, dann

Du hörst mir nicht zu und wenn doch,verstehst Du mich nicht.
Du siehst mich nicht an und wenn doch
dann siehst Du mich nicht,

Du riechst auch nicht so,
wie ich das gern will,
Du liebst auch nicht so,
wie ich das gern will.

Ich verklag Dich.
Verstehst Du den Sinn?
Ich verklag Dich.
Du weißt nicht wer ich bin.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,

ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, dann, dann

dann, dann, dann

Ich hör auch nicht mehr
was ich gern von Dir hör.
Du schwörst auch nicht mehr,
was ich sonst von Dir hör.
Auch Deine Taten sind
nicht mehr die alten.
Ich fühl mich verraten,

will Dich nicht mehr halten.

Ich verklag Dich.
Verstehst Du den Sinn?
Ich verklag Dich.

Du weißt nicht wer ich bin.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,

ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, dann, dann

dann, dann, dann

Du sprichst über mich,
als wüsstest Du nicht,
was ich Dir bedeute,

zumindest bis heute.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,

ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, Dann, Dann

Dann, dann, dann

Dann wirst Du verurteilt und dann
musst Du mir zuhören,
musst Du mir das schwören,
musst mich richtig sehen.

mich richtig verstehen.

Ich verklag Dich.
Verstehst Du den Sinn?
Ich verklag Dich.
Du weißt nicht wer ich bin.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,
ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, dann, dann

dann, dann, dann

© Reimund Vers