Ich verklag Dich (Song)

Dann, dann, dann
dann, dann, dann

Du hörst mir nicht zu und wenn doch,verstehst Du mich nicht.
Du siehst mich nicht an und wenn doch
dann siehst Du mich nicht,

Du riechst auch nicht so,
wie ich das gern will,
Du liebst auch nicht so,
wie ich das gern will.

Ich verklag Dich.
Verstehst Du den Sinn?
Ich verklag Dich.
Du weißt nicht wer ich bin.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,

ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, dann, dann

dann, dann, dann

Ich hör auch nicht mehr
was ich gern von Dir hör.
Du schwörst auch nicht mehr,
was ich sonst von Dir hör.
Auch Deine Taten sind
nicht mehr die alten.
Ich fühl mich verraten,

will Dich nicht mehr halten.

Ich verklag Dich.
Verstehst Du den Sinn?
Ich verklag Dich.

Du weißt nicht wer ich bin.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,

ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, dann, dann

dann, dann, dann

Du sprichst über mich,
als wüsstest Du nicht,
was ich Dir bedeute,

zumindest bis heute.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,

ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, Dann, Dann

Dann, dann, dann

Dann wirst Du verurteilt und dann
musst Du mir zuhören,
musst Du mir das schwören,
musst mich richtig sehen.

mich richtig verstehen.

Ich verklag Dich.
Verstehst Du den Sinn?
Ich verklag Dich.
Du weißt nicht wer ich bin.

Und weil Du so bist,
so klag ich Dich an
und vor Gericht,
ja, da krieg ich Dich dran.

Dann, dann, dann

dann, dann, dann

© Reimund Vers

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Das Wort zum Sonntag

Eigentlich sollte schon jeder schlaue Gedanke bereits gedacht, tausendfach niedergeschrieben und millionenfach weitergegeben worden sein. Dennoch erschrickt man beinahe vor der Aktualität uralter Zitate.

Schönes Wochenende
Reimund Vers

bilden Sie mal einen Satz mit: autogenes Training

Gernhardtsche Übung für angehende Dichter:

Bilden Sie mal einen Satz mit…   heute: autogenes Training

„Das Training mit den Autogenen
ist schon ganz schön schlau von denen.
Man braucht dazu – das wusst´ ich nie –
sowas wie Gähntechnologie!“

© Reimund Vers

Mehr als tausend Worte

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte,
mehr als tausend Worte sagt ein Bild.
Tausend Bilder siehst Du, mal tausend Orte,
Millionen Worte also, wenn man so will.

Ein Dichter,
wer in diesen Massen die schönen Worte sehen kann.
Ein Poet,
wer es versteht, sie in das echte Licht zu passen.
Ein Lyriker,
weiß sie in Sätze zu verfassen und passt den rechten Rhythmus an.
(…indem er Sätze so lang windet, bis sich das beste Versmaß findet.)

Ein Künstler,
wer die Dreiheit eint und sich nicht schert,
wer wann was meint
in dieser Welt
und wer sich an die Arbeit macht,
wer mühsam schreibt bis in die Nacht,
bis ihm sein eignes Werk gefällt.
Egal, ob es sich reimt.

Und so werden sie, die Bilder,
vielleicht zu Poesie.
Die Bilder werden Worte.
Die Wort werden Verse
Die Verse machen Bilder
in Deiner Phantasie.

Und das, Herr Richter, ist er
das ist der große, bloße Unterschied
vom Dichter und vom Verseschmied

© Reimund Vers

Managementberatung 5-Punkte-Plan

Alberne Mitarbeiter gefährden Ihre Produktivität?
Strahlende Abteilungsleiter vergiften das Betriebsklima?

Das muss nicht sein! Denn: übertriebene Freude und unpassend gute Laune von Mitarbeitern ist lediglich Ausdruck mangelnder Information.

Folgende Maßnahmen verbessern nachhaltig Ihre Situation:

1. informieren Sie die Belegschaft zeitnah über Produktivität, Auslastung und die aktuellen Auswirkungen auf die Personalplanung

2. ermitteln Sie eine Kennziffer aus Überstunden des Abteilungsleiter , Fehltage der Belegschaft, Anzahl der Mitarbeiter mit Mindestlohn und veröffentlichen Sie jeden Montag eine „Führungskraft der Woche“ mit Foto auf einem Banner über dem Eingang.

3. erstellen Sie täglich persönliche Videobotschaften, die sie – auch an freien Tagen – per WhatsApp an alle senden.

4. überlassen Sie Ansprachen und Ehrungen auf Mitarbeiterversammlungen künftig dem Leiter der Konzernbuchhaltung (CFO).

Und denken Sie immer daran:

Freude ist bloßer Mangel an Information!

Daher hier ein letzter Tipp:
Installieren Sie doch auch zusätzlich in allen Räumen Bildschirme mit den Dauernachrichten von Ntv, N24, cbn etc.

© Reimund Vers

Schlimme Zeiten

sind, wenn die Angst als Anstand daherkommt und den Zweifel verbietet;
wenn sich die Trauer bei Dir schon ein Zimmer anmietet
und sich die Hoffnung nicht mehr getraut, nach vorne zu schauen
und sich die Stille im Haus wie ein kalter Schauer anfühlt auf der Haut.

Wenn sich die Gedanken drehen und Dich immer wieder fragen:

„Wie viel Angst darf sein?
Wie viel Zweifel sind erlaubt?
Wie viel Hoffnung darf ich wagen?
Und tritt bald Gewissheit ein?
Was, wenn sie den Verstand mir raubt?
Wie viel kann ich noch ertragen?“

Wie gut!
Du.
So nahe, dass ich Deine Wärme von außen und von innen spür´.
Hab´ Mut!
Bleib´ hier!
Meine Tränen segnen das wohlige Schweigen von Dir.

In Deinen Armen kann ich atmen wie Du
und am liebsten würde ich sagen:

„So viel Angst darf‘ s bei Dir sein,
so viele Zweifel hast auch Du!
So viel Hoffnung willst du wagen!
Dann tritt bald Gewissheit ein
und der Verstand hat endlich Ruh´.
So viel kann ich durch Dich ertragen!“

Schlimme Zeiten,

sind, wenn die Angst als Anstand daherkommt und den Zweifel verbietet;
wenn sich die Trauer bei Dir schon ein Zimmer anmietet
und sich die Hoffnung nicht mehr getraut, nach vorne zu schauen
und sich die Stille im Haus wie ein kalter Schauer anfühlt auf der Haut.

Wie gut!
Du.
So nahe, dass ich Deine Wärme von außen und von innen spür´.
Hab´ Mut!
Bleib´ hier!
Meine Tränen segnen das wohlige Schweigen von Dir.

Deine Blicke sprechen Bände.
So warm ist Deine sanfte Hand.
Du glaubst, Du hältst bloß meine Hände,
Du hältst mich damit bei Verstand!

© Reimund Vers

Wie ich an´ s Dichten kam

Eigentlich, ähm,
wollte ich, ähm, nicht dichten.

Wollte eigentlich
in Ruhe denken.
Einen reinen Gedanken,
aufschreiben und verschenken.
Toll! Da war nix rein.

Kopf war voll Schranken.
Da lies ich´ s sein.

Eines Tages wollte ein Gedanke heraus.

Sicher war mir dieser neu.
Es war so sicher wie ein Amen.

Er sprach zu mir: „Nun hör mal her, Klaus…“
(So neu war der! Kannte nicht mal meinen Namen!)

Ich sagte, „Schwamm drüber, ich heiß Hans. Ich will Dich verstärken. Komm´ raus!“

„Kann nicht rüber!“, rief er
„Du hast da eine Schranke! Und Deinen Namen, Klaus,
den kann sich eh´ kein Schwanz merken!“

So beschränkt  war ich zu der Zeit.
Ungesund! Und, obwohl gekränkt,
machte ich mich an die Arbeit.

Schranken abbauen ist wie Wände einreißen:
Man geht noch mal Scheißen und spuckt in die Hände,
und macht kaputt, was einen kaputt macht.

Aber der Schutt, hab ich mir gedacht,
der muss irgendwo hin. Normal in einen Container gebracht,
was wird dann mit Gedankenschutt gemacht?

„Formal,“ sagte mir mein Trainer, „schreibt man das irgendwo hin.“
Das macht irgendwie Sinn.

So kam es dann, dass dieser Mist endlich aufgeschrieben ist.
Du liest es, Mann, und find´ st es fad.
Mich macht es frei,
und Du bist grad
ganz einerlei!

So befreit von meinen Schranken kann ich denken, was ich mag.
Und so gescheit sind die Gedanken von Stund´ an nun an jedem Tag.

Was Du hier liest ist
Mist.
Insofern
ist für mich meine klägliche Dichtung,
das, was für Dich Deine tägliche Verrichtung.

© Reimund Vers